Die Geschichte von Brasilien
Die Historie von Brasilien beginnt vor 10.000 Jahren durch erste Besiedlung. Entscheidender Impuls ist die Entdeckung durch die Europäer im ausgehenden 15. Jahrhundert.
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Das 16. Jahrhundert war von Erkundungen und Berührungen mit den Einheimischen geprägt. Siedler eroberten das Land, legten Zuckerrohrplantagen an, für die Eingeborene verschleppt wurden. Weil viele Indios durch Krankheiten und erbärmliche Arbeitsbedingungen starben, wurden sie durch Sklaven aus Westafrika ersetzt. Im Jahre 1549 wurde die Küstenstadt Salvador da Bahia zur Hauptstadt ernannt. Ansonsten erlebte Brasilien im 17. Jahrhundert eine Blütezeit, was auf die Erschließung von Gold-und Diamantenminen im Amazonasgebiet zurückzuführen war. Innenpolitisch kam es zu Unruhen im Zuge der Quilombos-Aufstände.
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Unter Napoléon fielen 1807 französische Truppen in Portugal ein, woraufhin der portugiesische König Joao VI. nach Brasilien flüchtete und ihm im Verhältnis zum Mutterland Gleichberechtigung verschaffte.
Der Nachfolger Joaos, sein Sohn Pedro, verkündete am 7. September 1822 die Unabhängigkeit Brasiliens und krönte sich am 22. September zum Kaiser. Die folgenden Jahre waren von Kriegen mit Argentinien sowie innenpolitischen Wirren wie die Abspaltung von Uruguay 1828 bestimmt. Nach einem Militäraufstand dankte Pedro I. 1831 ab. Mit der Krönung seines Sohnes Pedro II. setzte das zweite Kaiserreich 1840 ein. Die Wirren setzten sich mit dem Krieg gegen Paraguay im Jahre 1864 fort. Gleichzeitig ermöglichte der Kautschukboom wirtschaftliches Wachstum. Nachbesserungen an der Verfassung sowie der Bann der Sklaverei 1888 ebneten durch Putsch und Abdankung am 15. November 1889 den Weg zur Republik, die am 24. Februar 1891 ausgerufen wurde.
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